Die schon länger zirkulierenden Gerüchte scheinen sich zu bestätigen: WatchBerlin wird eingefroren. Holtzbrinck nimmt die gutgemeinte Totgeburt von den Beatmungsgeräten. Read on, my dear…
Metal auf dem Los Angeles County Museum of Art
Das Machine Project hat derzeit eine Ausstellung im Los Angeles County Museum of Art und lässt dort während der Show zu jeder Stunde einen Gitarristen für eine Minute auf dem Dach spielen. Unter einem Goth-Torbogen. Mit Nebel. „Long hair encouraged, wizardry is mandatory.“
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Der BGH hat entschieden im Fall Kraftwerk gegen Moses Pelham
Der Bundesgerichtshof hat im Fall Kraftwerk gegen Pelham entschieden. Read on, my dear…
Das ist doch der Gipfel
Ich komme mir merkwürdig „benutzt“ vor, wenn ich eine Einladung nicht annehme, die Einladungsaussprechung aber für PR genutzt wird. Markus Beckedahl ging es scheinbar ähnlich, er hat den IT-Gipfel aber länger kommentiert.
Ich werde übrigens das Online-Team von Barack Obama zur nächsten re:publica einladen. Nur für die Antwort: „No, we can’t“.
Update: Stefan Niggemeier geht es ähnlich (wie mir, nicht wie dem Obama-Team), und Thomas Knüwer rechnet mal ein bisschen was vor. Und nun machen wir doch fein Werbung für einen IT-Gipfel, von dem ansonsten keine Sau Notiz genommen hätte – nicht einfach, dieses Blogdings.
Diese Spreeblicks - Comic zum Blog
Verhältnismäßig häufig werde ich von Leuten, die mich privat nicht kennen, gefragt, wie ich das denn aushalte mit den Spreeblick-Kommentatoren (die, die mich privat kennen, wissen, dass ich eine Fleischerseele habe). Denn unsere Kommentatoren gelten traditionell (und irrtümlicherweise) als unfair, bärbeißig, hinterhältig, brutal, zwanghaft und heimtückisch.
Die Realität sieht anders aus: Nennt mich abgestumpft, aber tatsächlich der Zuspruch ist überwiegend positiv. Und manchmal ist er so nett, dass selbst meine Fleischerseele ein bisschen gerührt ist. Jetzt zum Beispiel.
Ein Comic mit dem Titel „Diese Spreeblicks“. Vielen Dank!
Cliff & Rexonah - Das ganz große Glück (im Zug nach Osnabrück)
Cliff und Rexonah singen ihr Lied vom ganz großen Glück, werden dabei am Keyboard begleitet vom runtergekommenen Vadder Abrahams während die Schlümpfe Trainspotting betreiben. Der Songtext des Refrains geht so: „Ich fand das ganz große Glück mit dir im Zug nach Osnabrück. Du hast mich angemacht so kurz vor Offenbach, wir haben Sekt bestellt, gleich hinter Bielefeld. Ich fand das ganz grosse Glück mit dir im Zug nach Osnabrück. Wir fingen an zu schmusen, beim Halt in Leverkusen, dein süsses Muttermal fand ich in Wuppertal.“ Außerdem winkt Rexonah gleich bei Sekunde 15 mit einer Armprothese. Das komplette Grauen deutscher Schlager, kondensiert in 3 Minuten nach dem Klick.
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Tiny Masters of Tomorrow: Musikvideos von Grundschülern
Als ich noch zur Schule ging, gab es jedes Jahr eine Projektwoche. In dieser haben wir eine Schülerzeitung produziert oder unsere Cafeteria verschönert. In Australien machen sie Musik und drehen die Videos dazu gleich mit. Gäbe es nicht die Tiny Masters of Today (hier mit „Radio Riot“ oder dem fantastischen Video zu „Hologram World“ mit Yeah Yeah Yeahs Karen O, Zombies und sowas), ich würde sagen, die Tiny Masters of Tomorrow wären die beste Kids-Band, ever!
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Finanzkrise my ass
Ich habe an dieser Stelle schon oft betont, dass ich kein Wirtschaftsexperte bin. Was irgendwie gut ist, da ich dadurch nie in Versuchung kam, eine Karriere als Wirtschaftsjournalist bei G+J mit nun versautem Weihnachtsfest zu starten. Was aber irgendwie auch schlecht ist, weil die folgenden Zeilen mit Wirtschaft zu tun haben. Und wie wir gelernt haben, soll man ja lieber die Klappe halten, wenn man keine Ahnung hat.
Was ich nicht tue. Denn so langsam geht mir das Geheule der Megakonzerne dann doch zu sehr auf den Keks.
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Deutschland gegen England 1:2
Man kann es nicht anders sagen: Die deutsche Mannschaft stagniert. Da hilft auch das aufgeräumte Eingeständnis von Joachim Löw, dass Team habe gespielt wie Wurstpellen mit Adleraufdruck, nicht weiter - die Elf hat eine Entwicklungsstörung. Read on, my dear…
Monty Python machen eigenen Youtube-Channel
Monty Python laden seit einer Woche ihre Clips eigenhändig bei Youtube hoch. Im Video erklären sie, warum. Read on, my dear…
Alle Redakteure von Capital, Impulse und Börse Online werden entlassen
Das Journalistensterben geht weiter. Gruner+Jahr entlässt alle Redakteure von Capital, Impulse und Börse Online. Die Entlassenen können sich dann auf neue Stellen bei der noch zu schaffenden G+J Redaktion Wirtschaft bewerben. Read on, my dear…
Der hessische Landtag löst sich auf
Tanja nannte es „das Schicksal jeder zusammengecasteten Boygroup“. Dabei saßen im hessischen Landtag auch Frauen. Read on, my dear…
Hitler und seine vielfach verstümmelten Fortpflanzungsorgane
Die Sun hat jetzt wirklich (ich schwöre!*) den Beleg dafür, dass Hitler nur ein Ei hatte. Kriegsverletzung.
Heiner Müller aber, der hat vor Jahren (kurz vor seinem Tod) bei Alexander Kluge (Link zum Video, ungefähr ab Minute 6) schon die Geschichte von Adolf und dem Ziegenbock erzählt.
*Was machen eigentlich all diese Blätter, sollten sie einmal in die Situation kommen, dass sie eine Geschichte haben, an denen ihnen etwas liegt und die tatsächlich wahr ist? Lassen sie einen Priester kommen, einen Notar? Schreiben sie: „Ja, wir haben oft Quatsch erzählt, die Wahrheit gedehnt, Bilder gefälscht, Unterschriften herbeifantasiert, aber diesmal! Dieses eine Mal, da sagen wir die Wahrheit! Beim Grab unserer Eltern und aller Haustiere, die wir jemals hatten.“
Das Beste vom Techno der frühen 90er - ausgewählt von Tanith
„Techno ist wie Marschmusik“, fand mein Vater. „Techno: Da sagt einer Ich muss zur Arbeit und dann ntzntzntz“, sagte die Death-Metal-Fraktion in meiner Klasse. Dabei war Techno die Erlösung aus Disco-Nächten mit Prince. Und einfach wunderbar. Tanith (hier bloggt er) hat für uns eine Auswahl der besten und einflussreichsten Techno-Tracks der frühen 90er zusammengestellt. Read on, my dear…
Life Fotoarchiv auf Google
Whoa, Google hostet tausende hochauflösender Bilder von 1870 bis 1970 aus dem Archiv von Time-Life. In der Google Bildersuche kann man das Archiv mit dem Zusatz source:life durchsuchen. Als kurzen Appetizer empfehle ich einfach mal moon landing source:life. I abso-fucking-lutely am standing on the surface of the fucking moon. I am talking to you from the goddamned fucking moon, Jesus H. Christ in a chicken basket. SCNR.
Irak-Kriegsveteranen-Streetart an der Tankstelle
Die Iraq Veterans Against War haben eine Tankstelle mit 4200 Plastiksoldaten und einen recht ungewöhnlichen Benzinpreis versehen.
Seven members from IVAW’s LA Chapter staged an early morning action on October 11th, placing 4,200 miniature soldiers around a gas station along with posters declaring „The Price of Gas: 4171 US SOLDIERS“ (since the action, the number of US soldiers has climbed to 4,193).
Die SZ kriecht ihrem Ende entgegen
Vor knapp zwei Jahren habe ich über die Süddeutsche geschrieben: „Die Süddeutsche hat Angst. Die Arme. Noch zwanzig Jahre, dann hat sie es hinter sich.“ Thomas Knüwer vom Handelsblatt hat nun in seinem Blog die E-Mail eines SZ-Ressortleiters an seine Mitarbeiter veröffentlicht, die nahelegt, dass das Ende deutlich früher kommen könnte. Read on, my dear…
Musebin - Albenrezensionen à la Twitter
Die Vorraussetzungen klangen vielversprechend, allein vom Papier her hätte Musebin der Musikpresse und den kulturindustriellen PR-Abteilungen den Angstschweiß auf die Stirn treiben können: Kollaborative Albenrezension in weniger als 140 Zeichen. Ein Twitter für die Kritiker (Kritiker für Twitter gibt’s ja schon). Read on, my dear…
Letzte Features

- Finanzkrise my ass
- Partei der Woche: Die Linkspartei
- Die Parteien merken nichts mehr
- Hände hoch, dies ist ein Überfall
- Modern life is rubbish
- Wie wir Musik hören - Von den Anfängen des Internet bis Morgen
- A year of streets – Ein Jahr voller Straßen
- Unglaubliche Reise in einer verrückten Reihe von Röhren
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